Der Rasen im Kleingarten

                                                                     

 

Darf denn ein Rasen im Kleingarten angelegt werden? Die Antwort ist JA !

Es ist eine gestalterische Fläche die auch bespielt werden darf und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Unsere Kinder lieben es hier zu toben. 

 

Um einen Rasen anzulegen zu wollen, müssen wir zuerst einmal klären, welche Rasensorte wir haben möchten.

Es werden verschiedene Sorten angeboten:

 

           der Zierrasen ist nicht für hohe Belastung geeignet und für den Vorgarten ectr. bestimmt. Die Rasendichte ist sehr hoch und der Pflegeaufwand gering. 

 

          der Sportrasen ist extrem belastbar und für alle Aktivitäten geeignet. Der Pflegeaufwand ist durchschnittlich mit einer mittleren Rasendichte. Im Schatten                          fühlt sich der Sportrasen nicht besonders wohl. Die Schnitthöhe sollte bei 35 mm liegen.

 

         der Spielrasen ist sehr robust und für jeden Zweck geeignet. Der Pflegeaufwand ist etwas geringer als beim Sportrasen hat aber eine höhere Dichte                                         aufzuweisen. Die Schattenresistenz liegt deutlich höher wie beim Sportrasen. Die Schnitthöhe liegt bei 30 mm. 

 

         der Schattenrasen beinhaltet Rasensorten, die gut im Schatten gedeihen. Dieser Rasentyp benötigt aber mindestens 3 – 4 Stunden direktes Sonnenlicht.                             Der Pflegeaufwand und die Dichte ist von den vorgenannten Mischungen am Höchsten. Die Schnitthöhe liegt bei 30 mm.

 

        die Blumenwiese ist die vielfältigste Form des Rasens. Der Pflegeaufwand ist sehr gering und das mähen selten. 

 

Ein Rasen besteht immer aus einer Mischung unterschiedlicher Sorten, damit das gewünschte Ergebnis auch den Erfolg bringt.  

 

Beispiele von Grassorten: 

 

  • Deutsche Weidelgras (Lolium Perenne)
  • Wiesenrispe (Poa Pratensis)
  • Regenerierendes Weidelgras (Regeneratig Perennial Ryegrass)
  • Horstrotschwingel (Festuca ruba commutata)
  • Rotschwingel mit kurzen Ausläufern (Fesuca ruba trichophylla)
  • Schaf-Schwingel (Festuca ovina) 
  • Rotes Straußgras (Agrostis capillaris)
  • Flechtstraußgras (Agrostis stolonifera)
  • Gemeine Rispe (Poa trivilis)

Diese Liste ist nicht vollständig und dient nur der Information.

 

 

Natürlich gibt es im Fachhandel fertig gemischte Rasensamen. Diese Samenmischungen sind gut anwendbar.  Hierbei ist auf eine gute Qualität zu achten! 

Ein gutes Qualitätsmerkmal ist die Aufschrift “RSM” das steht für Regel-Saatgut-Mischung. 

Desweiteren sind nur drei bis vier Gräserarten beigemischt und auf den Verwendungszweck, wie Zierasen, Spielrasen oder Schattenrasen abgestimmt.

 

Vorbereitung:

Die Fläche sollte zunächst einmal von Steinen, Wurzeln und Wildkräuter gesäubert werden.

Dann ist eine Auflockerung des Bodens unablässig. Es sollte ca. 20 cm umgegraben oder mit der Motorhacke bearbeitet werden. Im Anschluss wird die Fläche mit einer Holzharke glatt geharkt. Hierbei empfehle ich sorgfältig zu arbeiten, denn kleine Vertiefungen führen schnell zu Wasserpfützen, und diese ertränken dann die Gräser.

 

 

Aussaat:

Die Saatmischung wird mithilfe eines Streuwagens kreutzförmig auf die Fläche schön gleichmäßig verteilt. Das Aussähen per Hand ist nur was für geübte Gärtner und sollte nicht unterschätzt werden.

Danach muss die Saat angedrückt werden. Das geschieht am besten mit einer Walze. Der Boden sollte abgetrocknet sein, das sich sonst Erde an der Walze haftet. 

 

Es wird empfohlen die Aussaat feucht zu halten, dann keimt der Samen und kann wachsen. Auf keinen Fall den neu angelegten Rasen fluten!  

 

Ich empfehle einen Rasen nie zu tief zu mähen, da sämtliche Jung- und Seitentriebe mit entfernt werden. Am Ende gibt es Kahlstellen, die einen Rasen unschön erscheinen lassen.

Je öfter Sie den Rasen mähen, desto dichter wird er. Es gibt keine Faustregel die besagt, wie oft man mähen soll. Auch ein zu lang gewachsener Rasen ist schädlich, weil nur die starken Grassorten überleben und die feinen Gräser untergehen.

 

Ich wünsche Ihnen viel Spass mit dem neuen Rasen.

 

For our foreign visitors:

Is a lawn allowed in an allotment garden? The answer is YES !

It is a creative surface that can be used for play and that in the truest sense of the word.

Our children love to play here.

 

In order to lay out a lawn, we must first clarify which type of lawn we want to have.

There are different types available:

 

the ornamental lawn is not suitable for high loads and is intended for the front garden ectr. The density of the lawn is very high and the maintenance effort is low.

 

the sports lawn is extremely resilient and suitable for all activities The maintenance effort is average with a medium lawn density. The sports lawn does not feel particularly comfortable in the shade. The cutting height should be 35 mm.

 

the sports lawn is very robust and suitable for all purposes. The maintenance requirements are slightly lower than for sports turf, but its density is higher. The shadow resistance is much higher than with sports turf. The cutting height is 30 mm.

 

the shade lawn contains grass varieties that thrive well in the shade. However, this type of lawn requires at least 3 – 4 hours of direct sunlight. The maintenance requirements and density are the highest of the above-mentioned mixtures. The cutting height is 30 mm.

 

the flower meadow is the most varied form of lawn. The maintenance effort is very low and mowing is rare.

 

A lawn always consists of a mixture of different varieties, so that the desired result is successful.

 

Examples of grass varieties:

 

German ryegrass (Lolium Perenne)
Meadow panicle (Poa pratensis)
Regenerating ryegrass (Regenerated Perennial Ryegrass)
Easter fescue (Festuca ruba commutata)
Red fescue with short runners (Fesuca ruba trichophylla)
Sheep fescue (Festuca ovina)
Red ostrich grass (Agrostis capillaris)
Lichen bunch grass (Agrostis stolonifera)
Common panicle (Poa trivilis)
This list is not exhaustive and is for information only.

 

 

Of course, ready-mixed lawn seeds are available from specialist retailers. These seed mixtures are easy to use. You should pay attention to good quality!

A good quality feature is the inscription „RSM“ which stands for Regel-Saatgut-Mischung (standard seed mixture).

Furthermore, only three to four grass types are added and are adapted to the intended use, such as ornamental lawn, play lawn or shadow lawn.

 

Preparation:

The area should first be cleaned of stones, roots and wild herbs.

Then the soil must be constantly loosened. Approx. 20 cm should be dug up or worked with a motor hoe. Afterwards the area is raked smooth with a wooden rake. I recommend to work carefully, because small depressions quickly lead to puddles of water, which drown the grasses.

 

 

Sowing:

The sowing mixture is spread evenly over the area with the help of a spreader. Sowing by hand is only for experienced gardeners and should not be underestimated.

The seed must then be pressed on. This is best done with a roller. The soil should be dry, otherwise soil will stick to the roller.

 

It is recommended to keep the sowing moist, then the seed will germinate and can grow. Never flood the newly laid lawn!

 

I recommend never mowing a lawn too deep, as all young and side shoots will be removed. At the end of the lawn, there will be bald patches, which make the lawn look unattractive.

The more often you mow the lawn, the denser it becomes. There is no rule of thumb that says how often you should mow. A lawn that has grown too long is also harmful, because only the strong grass types survive and the fine grasses perish.

 

I wish you lots of fun with your new lawn.

 

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